CFD Trading

Als CFD Trading bezeichnet man das Handeln mit den sogenannten Differenzkontrakten, deren englische Abkürzung CFD heißt (Contracts for difference). Diese sind also Derivate, die eine unbegrenzte Laufzeit haben. “Warum gerade CFD Trading?“, fragen Sie sich womöglich? Es liegt eine große Auswahl an Basiswerten zu Verfügung, beispielsweise Indizes, Währungen, Aktien oder Rohstoffe. Der Vorteil liegt darin, dass Sie beim CFD Trading bei dem Basiswert per Hebelsystem handeln können. Dabei wird jeweils nur eine Margine eingezahlt (beispielsweise 10 % des Basiswertes) und somit ergibt sich ein Hebel (in diesem Fall ein Hebel von 10). Solange eine Long-Position gehalten wird (beispielsweise länger als einen Tag), dann fallen in der Regel oft auch Zinsen an.

CFD Trading ist dem Futures Trading eigentlich sehr ähnlich. Doch, im Vergleich zum Futures Trading, gibt es beim CFD Trading keine Terminkontrakte, die standardisiert sind. Dabei ist zu beachten, dass diese Art von Trading nur für diejenigen Händler geeignet ist, die sich der Verlustrisiken bewusst sind und sich sehr gut mit dem Stoff auskennen. Beim CFD Trading ist beispielsweise auch die Spreadshöhe wichtig, also der Unterschied zwischen den sogenannten Bid- und Ask-Kursen. Dabei sollte auch die Höhe der Finanzierungskosten beachtet werden, solange Sie sich mit dem CFD Trading nicht als mit reinem Daytrading beschäftigen wollen.

Um beim CFD Trading mitzumachen, sollten Sie sich also zuerst gründlich mit der Materie beschäftigen und den Risiken und Märkten voll vertraut sein. Informationen und Grundlagen zum CFD Handel sind schnell zu finden und da kann man häufig feststellen, dass ein CDF eigentlich als etwas Besonderes und Neues dargestellt wird. Beispielsweise spekuliert der Broker bei CFDs nicht gegen den CFD Händler, sondern es werden entsprechende Geschäfte rund um die Absicherung an der Börse getätigt. Unter anderem sind die CFDs auch nicht als Termingeschäfte zu verstehen, da sie also kein Verfalldatum haben.

Der Handel erfolgt auf Marginenbasis, so dass das Handeln mit CFDs eigentlich ein sehr kurzfristiges Geschäft ist. Des Weiteren ist es wichtig zu erwähnen, dass die sogenannten Differenzkontrakte nicht börsenorientiert sind, sondern in einem außerbörslichen Markt gehandelt werden. Durch den CFD Broker erfolgt auch die Kursfeststellung, und zwar aus einem eigenen Marktplatz. Deswegen ist der CFD Broker nicht mit einem herkömmlichen Broker zu vergleichen, welcher eigentlich nur die Kundenorder zur Ausführung an die jeweilige Börse weiterleitet.

Mit CFDs können Sie deutschlandweit und auf internationalen Märkten mit Rohstoffen, Indizes, Währungen und Unternehmen handeln, und all dies nur mit einem Handelskonto. Zwischen dem Eröffnen und Abschließen einer Position, profitieren Sie von den jeweiligen Kursdifferenz eines Basiswertes wie zum Beispiel Index, Aktien oder Rohstoff. Da Sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen können, so können Sie auch mit sowohl steigenden als auch fallenden Märkten profitieren. Von der Differenz zwischen dem Kauf und Verkaufspreis eines Produkts, mit welchem Sie handeln, hängt auch der Gewinn bzw. der Verlust ab, welchen Sie erwirtschaften oder erleiden. Da CFD Trading ein Hebelsystem ist und mit einem hohen Risiko verbunden ist, eignet sich dieses Produkt möglicherweise nicht für unerfahrene Investoren.

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